Frauenrechte einst und jetzt: Eine Spurensuche

Unter dem Motto „Frauenrechte einst und jetzt“ veranstaltete die  Landkreisgruppe von amnesty international eine Lesung zur Bestandsaufnahme von Frauenrechten in Geschichte und Gegenwart. Interessierte Besucher/Innen bekamen einen umfassenden Überblick über die Entwicklung von Frauenrechten. Ein Blick in die deutsche Presse eröffnete die Bestandsaufnahme wie etwa ein Zitat aus GEO 10/2017: „Ohne Zustimmung des Vormunds keine Heirart, kein Pass, keine Auslandsreise“ (Saudi Arabien).
Wenn berühmte Frauen zu Wort kommen, wird ihr Anliegen sehr schnell deutlich: „Man wird nicht als Frau geboren, man wird es.“ (Simone de Beauvoir) Nachweislich waren aber auch in der Antike Frauenrechte Mangelware, wenn etwa betont wird, dass die Frau von Natur aus vom Mann abhängig sei. Auch im Bereich der Politik ist es nicht zum besten bestellt, was die zögerliche Einführung des aktiven Wahlrechts im letzten Jahrhundert beweist. Auch in den Parlamenten sind Frauen immer noch unterrepräsentiert. Zwar müssen Strukturen geändert werden, es müssen sich aber auch die Frauen selbst noch mehr um die eigenen Beteiligungsrechte kümmern.
Abschließend konnten die Teilnehmer der Veranstaltung mit ihrer Unterschrift auf einer Petitionsliste eine
iranische Frauenrechtlerin unterstützen.